Seit die Regensburger Fußballer in der 2. Bundesliga spielen, sind auch die Anreisen zu Auswärtsspielen länger geworden. Da Fliegen teuer ist, wird meistens der Mannschaftsbus genommen, um zu den Spielen anzureisen. Das kann manchmal einige Stunden dauern und die Fußballer müssen sich etwas einfallen lassen, um sich zu beschäftigen.

Einen Teil der Zeit nutzt das Trainingsteam für taktische Erläuterungen. Außerdem werden auf den Bildschirmen aufgezeichnete Spielsituationen des gegnerischen Teams gezeigt und analysiert. Irgendwann ist man aber mit der Fußballtheorie am Ende. Dann werden meistens die Smartphones und Tablets rausgeholt. Nur wenige Spieler lesen einen Buch oder haben sich Hörspiele heruntergeladen. Was bei Fußballspielern in Mannschaftsbussen heute am beliebtesten ist, sind alle Arten von Online-Spielen.

Zu diesen gehören Online-Casinos. Sie sind einfach auf einem Smartphone zu benutzen, die Slots von Netent und anderen Anbieter laufen über den Browser. Es gibt sogar Spielautomaten mit Fußballthemen. Viele Sportler haben einfach nur Spaß daran, ein paar Runden an den Slots zu sitzen und sich über Gewinne zu freuen oder Freispiele zu bekommen. Andere nehmen sich die Zeit für eine Runde Poker oder setzten sich gar an einen virtuellen Roulettetisch. Nur bei den Sportwetten müssen sie sich aus rechtlichen Gründen und wegen der DFB-Wettvorschriften zurückhalten.

Natürlich wird Fußball gespielt

Es gibt aber auch andere Games, ganz voran mobile Versionen von FIFA 2020, die auf einem Handy gespielt werden können. So mancher Kicker hat sich da als Talent im eSports herausgestellt, und manchmal spielt der gesamte Bus gegeneinander. Neben Fußballspielen sind Autorennen, Basketball und Shootergames sehr beliebt.

Es kommt immer wieder vor, dass Spieler Schachpartien oder andere Brettspiele benutzen, um das strategische Denken zu fördern. Und nach ein paar Stunden Gehirnakrobatik schauen sich dann viele ein paar Filme an oder hören Musik Schließlich wollen sie ausgeruht am Spielort ankommen. Je nach Entfernung muss man nämlich gleich vom Bus aufs Spielfeld zum Training.